IG_KARLI_NEWS_#23

Nach dem Beben ist vor dem Beben

Gibt es eine Zukunft für das KarliBeben?

Nun haben wir am 12.09.2015 wieder ein facettenreiches, rundum gelungenes, nicht zuletzt ordnungsrechtlich einwandfreies und mit ca. 13.000 Gästen erfolgreiches Straßenfest erleben dürfen.

Die zeit- und kraftraubende Vorbereitung und die koordinativen Aufgaben lagen in wenigen ehrenamtlichen Händen, denen an dieser Stelle ein großer Dank gilt.

Das KarliBeben ist das inzwischen größte Straßenfest Leipzigs. Da liegt es nahe, eine Wiederholung auch unter baustellenfreien Bedingungen ins Auge zu fassen. Beim genaueren Hinsehen jedoch offenbart sich schnell ein Dilemma, gespeist aus dem Selbverständnis der Karli-Anlieger – hier v.a. die dezentrale Organisation des KarliBebens als ein unverhandelbares Alleinstellungsmerkmal – und dem ebenso unverhandelbar gegenüber der IG Karli vorgetragenen Wunsch der Stadt nach zukünftiger zentraler Organisation.

Es wird nunmehr darauf ankommen, zeitnah einen Ausweg aus diesem Dilemma zu finden.

Die LVZ hat u.a. diese Problematik redaktionell beleuchtet:

KarliBeben_LVZ_14_09_2015

Wir halten Euch hier auf dem Laufenden.

Euere IG Karli

 

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KarliBeben am 12.09.2015

Hier das Programm des Karlibebens am 12.09.2015. Ihr wisst, da kommt noch ne ganze Menge an weiteren Aktivitäten hinzu. Nicht alle anliegenden Gewerbetreibenden haben Ihre Aktionen schon druckreif vorbereitet und manche gesellen sich mit spontanen Events zum Beben dazu. Lasst Euch wieder überraschen und freut Euch auf das Fest der Feste in der Südvorstadt.

www.facebook.com/karlibeben

programm_karlibeben_12_09_2015_v

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IG_KARLI_NEWS_#22

Sieg der Vernunft und Lage beruhigt.

Das KarliBeben am 12.09.2015 wird ohne neue Anforderungen der Stadt Leipzig wie bisher stattfinden.

Vertreter der IG Karli und der Veranstaltungsbehörde der Stadt Leipzig haben in einem Gespräch am 06.08.2015 die durch die von der Stadt herangetragenen Anforderungen für zukünftige KarliBeben entstandenen Irritationen (siehe IG_KARLI_NEWS_#21) mit folgendem Ergebnis besprochen:

1. Es gibt keinen Anlass zum KarliBeben am 12.09.2015 abweichende Regelungen im Vergleich zu früher stattgefundenen KarliBeben anzuwenden. Das konzeptionelle Alleinstellungsmerkmal “konzertierte Aktion” bleibt unangetastet.

2. Perspektivisch wird es eine bessere Abstimmung in einer neuen Arbeitsstruktur geben.

3. Zum IG-Treff im Oktober 2015 wird es unter Teilnahme eines Vertreters der Veranstaltungsbehörde der Stadt Leipzig eine Auswertung der KarliBeben geben.

Die IG Karli meint, damit ein gutes Verhandlungsergebnis im Dialog mit der Stadt Leipzig erzielt zu haben.

Leipzig, 07.08.2015

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IG_KARLI_NEWS_#21

Es könnte alles so einfach sein – ist es aber nicht!

Die Stadt Leipzig will das KarliBeben nicht mehr wie bisher dulden. Und überrascht mit Anforderungen.

Am 22.05.2015 hat die Stadt Leipzig mit dem Ordnungsamt, dem Marktamt, dem Projektleiter der Baumaßnahme Karli, der LVB und der städtischen AG Kommunikation eine Auswertung des KarliBebens vom April diesen Jahres vorgenommen. Auf die Teilnahme eines Vertreters der IG Karli wurde kein Wert gelegt.
Am 27.05.2015 wurden bei einem Termin mit den Bauherren der IG Karli – nennen wir es vorsichtig – Anforderungen aus städtischer Sicht für zukünftige KarliBeben vorgetragen.

Die Stadt meint, dass aufgrund der Besucherzahl zum 3. KarliBeben aus Sicherheitsgründen für das 4. KarliBeben am 12.09.2015 nur unter folgenden Voraussetzungen Erlaubnisse auf Sondernutzung ausgestellt werden:

 
1. Es gibt einen verantwortlichen Veranstalter, der den Antrag einreicht und für die Einhaltung der Vorgaben verantwortlich ist.

2. Es muss eine Veranstaltungshaftpflicht abgeschlossen werden.

3. Die Straße wird im Veranstaltungsbereich vollständig gesperrt, die Straßenbahn wird geplant umgeleitet.

4. Es muss ein Nachweis des “öffentlichen Interesses” am KarliBeben erfolgen.

 
Schauen wir uns diese Anforderungen etwas genauer an.

Zu Pkt. 1:
Für die konzertierte Aktion der gewerblichen Anlieger der Karli, abgestimmt auf einen Tag und gemeinsam kommuniziert unter der Marke “Karlibeben” wurde kein Antrag auf Genehmigung gestellt und deshalb ein solcher auch nicht beschieden. Anträge auf Sondernutzungen wurden von den wenigsten der vielen Veranstalter gestellt und positiv beschieden, weil in den meisten Fällen keine Sondernutzung von Flächen städtischer Hoheit betroffen waren. Sollten Anträge auf Sondernutzung nun in Zukunft nicht mehr genehmigt werden, warten wir dazu die guten Gründe ab.
Beim IG-Treff am 08.07.2015 endete dazu eine Abstimmung mit einem übergroßen mehrheitlichen Votum für das konzeptionelle Alleinstellungsmerkmal:

 

Das KarliBeben ist eine konzertierte Aktion der gewerblichen Anlieger der Karli, abgestimmt auf einen Tag und gemeinsam kommuniziert unter der Marke “KarliBeben”. Es ist ein von vielen anliegenden Veranstaltern getragenes Fest der Lebensfreude und Zeugnis der Lebensqualität auf der Karli.

Zu Pkt. 2:
Dieser Aspekt hat die IG Karli schon vorher beschäftigt. Wir recherchieren Möglichkeiten, das Fest versicherungsrechtlich zu begleiten, wenn dies notwendig werden sollte. Wir möchten aber hier auch auf die Haftpflichtversicherungen – oder deren Anpassungen zum KarliBeben – der einzelnen Veranstalter hinweisen.

Zu Pkt. 3:
Wir stimmen überein, dass die Erfahrung gezeigt hat, dass die Resonanz des KarliBebens so viele Gäste mobilisiert, dass die Aufnahmefähigkeit der Karli temporär erschöpft war und die LVB aus Sicherheitsgründen den Straßenbahnbetrieb auf der Karli einstellen musste. Für diese Vorsichtsmaßnahme hat sich die IG Karli immer anerkennend und dankbar geäußert. Wir halten ein Gespräch zwischen der IG Karli und der LVB angezeigt, wie mit dem Problem zukünftig umgegangen werden soll. Die IG Karli bleibt zu weiteren Sicherheitsfragen gerne im Dialog.

Zu Pkt. 4:
Dieses Ansinnen ist wohl von rhetorischer Natur. Die überwältigende Resonanz des Straßenfestes hat aus unserer Sicht ein hohes Maß an öffentlichem Interesse nachweisen können.

 
Wir werden versuchen mit der Stadt über die an uns herangetragenen Fragen und unseren Standpunkt zu reden. Über das Ergebnis werden wir hier informieren.

 

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IG_KARLI_NEWS_#20

KarliBeben III 18_04_2015 – Nach dem Beben ist vor dem Beben!

Ein Fest der Sinne und der Lebensfreude. Das Wetter hat mitgespielt und die Leute waren allesamt entspannt. Die Baustelle wurde zur großen Bühne und städtischer Raum temporär umgewidmet. Kein Blaulicht von blauen und roten Autos! Und am nächsten Tag eine saubere Strasse! Am 12.09.2015 folgt die Fortsetzung und das KarliBeben wird es auch im nächsten Jahr ganz sicher geben.

Freut euch, bleibt uns treu und informiert euch auf

www.facebook.com/IgKarli

oder

www.ig-karli.de

Die Presse war dieses Mal mit redaktioneller Begleitung zumindest aufmerksamer und differenzierter:

KarliBeben_LVZ_20_04_2015

Mit herzlichen Frühlingsgrüßen

Eure IG Karli

 

 

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IG_KARLI_NEWS_#19

Kompromissbereitschaft?!

Die IG Karli versteht sich als Interessenvertretung von Gewerbetreibenden, Händlern, Anwohnern und Gästen. Unsere Überzeugung ist es, dass der unverwechselbare Charme der Karli in ihrer besonderen Angebotsstruktur und der Durchmischung von Handel, Dienstleistung und Gastronomie liegt. Dieses hohe Gut an Lebensqualität für Anwohner und alle Gäste gilt es zu bewahren. Das kann aus unserer Sicht nur gelingen, wenn wir gemeinsam die funktionale Vielfalt in all ihren Facetten auch nach der baulichen Ertüchtigung der Karli zu erhalten in der Lage sind.
2013 gab es die mündliche Zusage an alle Gastronomen der Karli seitens des Verkehrs- und Tiefbauamtes, dass die Freisitzflächen so wie vor Baubeginn erhalten bleiben. Unterstützt wurde die Glaubwürdigkeit dieser Aussage durch den „Entwurfsplan”, der Anlage des Bau- und Finanzierungsbeschlusses durch den Stadtrat Nr. RBV-1618/13 vom 15.05.2013 ist. Uns wird nun eine Fehlinterpretation des Planes vorgeworfen und das oben gemachte Zitat vom Verkehrs-und Tiefbauamt inzwischen gänzlich bestritten. Diese ärgerlichen Umstände sind allen Beteiligten bekannt und dürften als ursächlich für die jetzige beklagenswerte Situation sein.

LVZ_KarliFreisitze_20_03_2015

Halten wir im Zusammenhang mit dem Statement der Stadt vom 20.03.2015 in der LVZ fest:
1. Es gibt keine Ablehnung eines Kompromissvorschlages der Stadt durch die Betroffenen. Vielmehr wurde dieser als problematisch für eine Realisierung befunden.
2. Der Kompromissvorschlag der IG und der Betroffenen, der erst nach hartnäckiger Rückfrage im zweiten Anlauf Eingang in ein Gesprächsprotokoll fand, wurde von der Stadt aus “technischen und vertragstechnischen Gründen” abgelehnt.

Demokratisches Handeln basiert immer auf der Abwägung von Alternativen, und es ist besonders dann gefährdet, wenn scheinbare Sachzwänge suggerieren, man habe keine Alternativen.
Und bedeutet „Kompromissbereitschaft“ nicht, dass „jeder der Partner einen Teil der Forderungen des anderen akzeptiert“?

Die IG

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IG_KARLI_NEWS_#18

Wir trotzen auch 2015 kreativ und engagiert der Baustellenbelastung. Der Veranstaltungsplan für das KarliBeben am 18.04.2015 steht.

Eintritt wie immer überall frei!

KARLI DIN A6 6 SEITER FRONT 2015KARLI DIN A6 6 SEITER BACK 2015

1 Sächsische Pfeifenstube Peterssteinweg 5 11:00 Uhr Anfängerkurs für Pfeifenraucher-innen u. Sonderangebote
2 Culton Peterssteinweg 9 10:00 Uhr Rabattwürfeln, Verlosung, Spendenaktion für Artenschutz u.a.
2 Culton M Peterssteinweg 9 19:00 Uhr Lesung mit Irisa Müller
3 Café Waldi Peterssteinweg 10 23:00 Uhr „Der doppelte Waldi“ – Party auf 2 Ebenen (Funk, HipHop, House)
4 phonocentrum & Husky Outdoor Store Peterssteinweg 13-15 18:00 Uhr Live-Musik und Late Night Shopping
5 Jeans Boxx Peterssteinweg 18 23:00 Uhr „Prozente satt – im wahrsten Sinne des Wortes“
6 Reno Schuhe Karli 2a 09:00 Uhr Glücksrad und Kinderfüße messen
7 Flowerpower Riemannstraße 42 21:00 Uhr The Fair Ends – Johnny Cash and More
8 Uptown Coffee Bar Riemannstraße 44 18:00 Uhr Live Konzert
9 Subway Karli 8 15:00 Uhr Der Heiße Draht – Glück und Geschick
10 Thalia Buchhandel Karli 8-14 10:00 Uhr Glücksrad, jeder Dreh gewinnt
11 ro:stoff media GbR Karli 13a 15:00 Uhr der ro:Stoff – Jahrmarkt für einen Tag
12 Mein „Rothstift“ Karli 14 14:00 Uhr Magic Day… atemberaubend anders
13 Vodafone Premium Store Karli 17 17:00 Uhr Rock im Shop mit groundless und CUBE
14 Karli Info – Punkt Karli / Ecke Paul Gruner Str. 13:00 Uhr Aktionen und Infos rund um die Baumaßnahme
15 Volkshaus Karli 30-32 17:30 Uhr Pop – Live „The Coins“ 20:30 Uhr Captain Katze – Live Band im Volkshaus 22:30 Uhr „Solid Ground“ – 60s/70s – Party mit DJ D.Kool
16 La Boum Karli 43 12:00 Uhr Kinderprogramm 22:00 Uhr Live Band – „Planet Box“, anschl. DJ Alex Besser
17 Feinkostgenossenschaft Karli 36 10:00 Uhr Flohmarkt – Zusatzdatum zum Karlibeben 14:00 Uhr Auktion 20:00 Uhr 2limited – 90s Cover Trash
18 Tiefblau Karli 40 20:00 Uhr Peter Leon – Live Musik
19 Acapulco Karli 42 20:00 Uhr Karibische Live Musik
20 Safran Körnerstr. 27 (Karli-Seite) 14:00 Uhr Open Air Konzert „Smoke On The Daughters“
21 die naTo Karli 48 20:30 Uhr Ric Paul Ulrich (Rock, Blues) – Live im Pavillon vorm Eingang
22 herMAN Karli 52 17:00 Uhr Soulwriter Herkulick spielt fantastisch schimmernde „Melodeien“
23 pussyGALORE Karli 52 11:00 Uhr „Frühlingsbeben“ bis 22 Uhr
24 Lulu Lottenstein Karli 63 20:00 Uhr The Hornets – 2 Mann Rock`n Roll Band
25 Premium Reisebüro GmbH Karli 65 15:00 Uhr Südafrika – die ganze Welt in einem Land. Eine Veranstaltung mit vielen Informationen rund um Südafrika und zu unserer Sonderreise im Oktober 2015
26 „I Love Leipzig“ Karli – am Südplatz 14:00 Uhr „hier wird ganz viel Liebe verteilt“
27 guggsdugud Karli 60 20:00 Uhr Meilenläufer – Live, danach jacobbe knob b2b fox schneider (vinyl)
28 Karli 68 Karli 68 20:30 Uhr Schlaflos – Live Band
29 La Cosita Karli 89 15:00 Uhr Street Percussion und Live-Musik
30 Noels Ballroom Kurt-Eisner Str. 43 22:00 Uhr Ballroom Allstar DJ Team

Auf euch alle freut sich

die IG

 

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IG_KARLI_NEWS_#17

l-iz.de-Bauprojekt KarLi Das 7-Millionen-Euro-Projekt wird 300000 Euro teurer als geplant

 

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IG_KARLI_NEWS_#16

Licht aus, Spot(t) an ?

Andreas Bürger
 

Weißes Licht sei der Trend, auch in anderen deutschen Städten. So argumentiert das Leipziger Verkehrs- und Tiefbauamt. Unter weißer Beleuchtung erkenne man die Farben besser und könne auch weiter sehen. Es liegt also nah, mit dieser Denke unsere Stadt und alsbald beginnend unsere Karli nach deren Sanierung in weißes Licht zu tauchen. Geplant ist das schon jetzt auch für die Könneritzstraße und fragwürdig zu bestaunen bereits in erster Umsetzung auf der gegenüberliegenden Seite des Volkshaus. Hier hat man dann auch einen visuellen Vergleich zwischen dem neuen und dem (bewährten) alten Leuchtmittel. Dieses wehrt sich noch immer mit warmem Orangeton gegen seinen weiß-gleißenden Kontrahenten.

Schon seit Steinzeitmenschzeiten, nach der Entdeckung des Feuers, fühlt sich der Mensch nun aber nachweislich wohler, wenn warme Lichtfarben ihn umgeben. Und ausgerechnet da, wo die Stadt sich anschickt, Straßen und Plätze „aufzuhübschen“, soll diese Erkenntnis dem Modernisierungswahn geopfert werden? Wir Gewerbetreibende, Händler und Gastronomen wollen das nicht. Die Karli ist eben nicht nur eine Verkehrstangente sondern und gerade auch in den Abendstunden eine Meile auf der man sich gern trifft und verweilen möchte. Das Angebot an Freisitzen ist reichlich und erfreut sich bei Anwohnern und Besuchern reger Nachfrage. Das in deutschen Landen so geliebte Gefühl der „Gemütlichkeit“, ein Wort übrigens, dass in andere Sprachen nur unzureichend zu übersetzen ist, soll mittels weißem Licht aus der Karli gedrängt werden. Das ist so, als würde man sein Wohnzimmer nun vorzugsweise mit Neonleuchten ausstatten. Bei aller Notwendigkeit zu Modernisierung und Effizienz dürfen die Vorlieben von uns Menschen aber nicht außer Acht fallen.

Es macht ein wenig Hoffnung, dass man das zunächst als nicht diskussionsfähiges Thema der Straßenbeleuchtung auf der Präsentation des Bauvorhabens in 2015 am 08.12. 2014 im Volkshaus nun wohl doch auf Druck der anwesenden gewerbetreibenden Gäste nochmals überdenken will. Der Vorschlag zur Präsentation von 2-3 Leuchtmittelalternativen, die wärmeres Licht erzeugen, wurde zumindest vom Moderator des Abends als „gute Idee“ bewertet. Warum sollte in der Karli ein anderes neues Leuchtmittel verwendet werden, als beispielsweise in der Straße des 18.Oktober; in der man sich als neues Leuchtmittel ebenfalls für einen warmen Orangeton entscheiden konnte? Und wie sähe das aus, wenn Petersteinweg und Karli nur im Sanierungsbereich vom Leuschner- bis zum Südplatz in weißes Licht geworfen werden, während man den Warmton vom Südplatz bis zum Kreuz beibehält. Gesunde und rosige Gesichter gibt’s dann abends auf den Freisitzen nur noch ab dem Südplatz. Die Menschen auf den sanierten Flächen sähen dann alle irgendwie fahl aus, angestrahlt von der Lichtidee, die vorgibt im Bundestrend zu liegen. Da bekommt das Wort „Totsanierung“ auf unrühmliche Weise doch gleich ein leuchtendes Beispiel. Wollen wir hoffen, dass es nicht soweit kommt und den in der Stadt verantwortlichen Planern und Bestimmern in dieser Hinsicht noch ein (warmes) Licht aufgeht.

 

Schock!!!!

Daniel Weise
 

Das empfanden einige Gewerbetreibende vor ca. 3 Wochen.
Es ging um einen Baugestaltungsplan, den von der IG noch niemand kannte und der vorsieht, einige Freisitzflächen in ihrer Fläche ordentlich zu verkleinern.
Unter anderem aus diesem Anlass wurde ein Informationsgespräch geführt zu dem Bauleiter, Verantwortliche der Stadt Leipzig und noch weitere Entscheidungsträger der IG und allen anderen Beteiligten Ihre Änderungen erläutern und erklären sollten.
Das passierte letzte Woche mit dem Ergebnis, das die Anliegen der besonders Betroffenen gehört und auch verstanden wurden.
Im Ergebnis wurde versprochen, eine vernünftige Lösung zu suchen und natürlich auch zu finden. Unbefriedigend bleibt die Tatsache, dass es überhaupt zu solchen irritierenden Situationen gekommen ist. Es sind aktuell Änderungen vorgesehen die so nie geplant wurden und uns als Gewerbetreibende , Anwohner und auch “Fans” der Straße ziemlich verunsichert haben. Wir konnten der Stadt und den Verantwortlichen auch einige Lösungsvorschläge vermitteln und sind sehr gespannt was in dem Zeitraum bis Ende Januar für Ergebnisse der geplanten Kompromissvorschläge auf den Tisch kommen. Außerdem wird es zum selbigen Thema eine weitere moderierte Informationsveranstaltung geben.
Wir bleiben für euch dran und informieren weiter.

Ergänzung IGAdmin:

Zur Informationsveranstaltung am 08.12.2015 trug die Stadt vor, dass wegen ihres Eingriffes in die Geometrie der Bürgersteige und den signifikanten negativen Konsequenzen für die Freisitze die durch die IG kritisierte “Gestaltungsplanung” eine Weiterentwicklung der vom Stadtrat am 15.05.2013 beschlossenen “Entwurfsplanung” sei. Die die Situation vor der Baustelle angeblich funktional identisch zeigen soll. Die IG wurde belehrt, dass es sich beim “Entwurfsplan” um eine dargestellte Mischung aus Alt- und Neusituation handele und der Gehweg in beiden Plänen gleich sei. Die IG ergo falsch interpretiere. Allein der augenscheinliche Unterschied des eingezeichneten Verlaufes des Gehweges Ostseite zwischen Körner- und Shakespearestr. auf beiden Plänen widerspricht dem.

Siehe  Planvergleich_12_2014

Am 17.12.14 machen sich Kommunalpolitiker vor Ort ein Bild.

Seitens der Stadt wurden für jeden Fall des Ausgangs der Diskussion zur “Planinterpretation” Kompromissgespräche im ersten Quartal 2015 in Aussicht gestellt. Um durch Baubeginn im Jahr 2015 nicht der Gefahr vollendeter Tatsachen ins Auge blicken zu müssen, regt die IG dringend einen ersten Austausch im Januar 2015 an.

 

Freie Wege für freie Bürger: Karli wieder komplett passierbar!

Iris Kirchhoff
 

Ab ins Leben, ab in den Süden, möchten wir Einzelhändler, Gastronomen und dienstleistend Ansässigen laut rufen. Wer nun an entspannte Urlaubstage denkt, liegt falsch. Aber es ist für alle Betroffenen befreiend, dass der Kfz- und Radverkehr nun wieder ungehindert durch den Petersteinweg und die Karl-Liebknechtstraße rollen kann. Und spätestens am 15. Dezember sind auch die Restarbeiten an den Gehwegen beendet, sodass endlich wieder gilt: freie Wege für freie Bürger!

Wer dem Innenstadttrubel entfliehen möchte, hat also eine Alternative, um entspannt zu flanieren, einzukaufen, zu speisen und zu trinken.

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Die IG wünscht allen eine gute Weihnachtszeit und einen gediegenen Übergang in ein sicher spannendes Jahr 2015.

Hohoho & Prosit!

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IG_KARLI_NEWS_#15

Wo der Hase im Pfeffer liegt. Mal genauer betrachtet.

Bauen nach Bau- und Finanzierungsbeschluss – was ist denn nun Sache mit den Freisitzflächen?

Auf www.leipzig.de/karli ist unter der Überschrift “”Bauvorhaben “Karli”" (ja, ordentlich nach unten scrollen) im 3. Absatz zu lesen:
“Die Vorzugsvariante ist Grundlage der beschlossenen Entwurfsplanung (siehe beschlossene_entwurfsplanung_011012), die seit Ende Oktober 2012 vorliegt und deren gestalterischen Umsetzung (siehe gestalterische_Umsetzung_2012-10-08) sowie der daraus resultierenden Ausführungsplanung.”
Hier ergibt sich nun ein offensichtlicher planerischer Widerspruch zwischen beschlossener Entwurfsplanung und gestalterischer Umsetzung!

Deshalb haben wir uns den Bau- und Finanzierungsbeschlusses durch den Stadtrat Nr. RBV-1618/13 vom 15.05.2013 mitsamt seinen Anlagen noch einmal genauer angeschaut.
Die Anlagen zum Bau- und Finanzierungsbeschluss des Stadtrates (nachzulesen im elektronischen Ratsinformationssystem http://notes.leipzig.de/eris/eris.nsf unter RBV-1618/13) entsprechen der “beschlossenen Entwurfsplanung” (Beispiel siehe V-ds-2930-anlage-2.6_Ratsbeschluss_Shakespeare). Und somit nicht der aktuell vorliegenden strittigen Planung “gestalterische Umsetzung” mit starkem Eingriff in die gastronomischen Freisitzflächen. Die Polemik “Es gibt kein Recht auf Freisitze” schleicht sich um den Sachverhalt herum.

Halten wir fest:

Die IG geht weiterhin von der Gültigkeit des Bau- und Finanzierungsbeschlusses durch den Stadtrat Nr. RBV-1618/13 vom 15.05.2013 und somit der Gültigkeit der beschlossenen Entwurfsplanung aus.

Bauen wie beschlossen!

Was denn auch sonst!?

Oder?

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