IG KARLI NEWS #4

IG_KARLI_NEWS_03_12_2013

Es scheint, dass sich mit den News ein Rhythmus einstellt. Ein monatlicher. Das bedeutet Motivation, aber auch Mühe. Locker aus der Hand – oder besser aus dem Kopf – geht das mit erfahrbarer und auch kritischer Rückkopplung sehr viel leichter. Also los: Hackt uns was in die Seite! Reaktion! Kommunikation! Agitation! Motivation! Inspiration! …

Nach dem Kompromiss ist vor dem Kompromiss.

Die IG hatte sich aus gutem Grund nicht durchringen können, dem ersten für 2014  gültigen Informationsflyer seinen Segen – soll hier heißen „Druckfreigabe“ – zu geben. Und zwar deshalb, weil in diesem Flyer der Bauabschnitt zwischen Körner- und Shakespearestraße signifikant von der im Konsens getragenen „Variante 1A“ abweicht. Und zwar in der Weise, dass dort nicht punktuell, sondern flächig gebaut werden soll. Warum das so ist und ob das nach unserer aufmerksamen Feststellung und mit Nachdruck vorgetragenen Intervention so im Flyer steht – die Antwort auf diese Frage hatte uns das Verkehrs- und Tiefbauamt bis zum 14.11.2013 versprochen. Und fürwahr: Das Versprechen wurde gehalten. Die IG ist mit dem Kompromiss einverstanden, statt 5 Monaten Vollsperrung nun eine fünfwöchige Teilsperrung zu akzeptieren. Das Verkehrs- und Tiefbauamt der Stadt hat hier engagiert reagiert. Geht doch, könnte man sagen.

Kettensägen im Kiez.

Die Baum- und Strauchfällungen im Zuge der bauvorbereitenden Maßnahmen sind von uns aufgenommen. Wir prüfen die Neu- und Ersatzpflanzungen!

Die Guten gehen, die Bösen kommen – oder wirft da was seinen Schatten voraus?

Alpha60, Fairkost, Biobäcker Seidel und Licht-Design gehen. Burger King kommt. Noch dazu in Nachbarschaft zur Petri-Schule. Irgendwie beschleicht einen da doch ein seltsames Gefühl. Die Stadtsoziologie hat für dieses Phänomen den Begriff „Gentrifizierung“ erfunden. Es steht die Befürchtung im Raum, dass sich die Baustelle 2014/2015 katalytisch auf diesen Prozess auswirken wird.

Wir bitten um finanzielle Unterstützung.

All jene, die die Arbeit der IG schätzen und aufmerksam verfolgen, sei es nun aus eigener Interessenlage oder Sympathie, bitten wir um eine kleine und doch angemessene Gabe in den Topf des schnöden Mammons. Das Engagement verursacht hin und wieder unvermeidliche Kosten, die auf viele Schultern zu verteilen wir als fair ansehen. Auf unserer Schatulle steht geschrieben:

Ines Wangemann c/o IG Karli, Sparkasse Leipzig, BLZ 86055592, Konto 1090046495

“Frieden. Frieden.” …

… beschwört Heinrich Bölls Weihnachtsengel. Die Karli scheint von den Auswüchsen weltlichen und manchmal sehr seltsamen Weihnachtsgebarens – eindrucksvoll in der Innenstadt zu erleben – weitestgehend verschont zu bleiben.
Ob das so bleibt, liegt an uns.

Frohe Weihnachten Euch allen da draußen.

Eure IG KARLI

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