IG KARLI NEWS #8

Qou vadis Karli – DEHOGA legt Finger in die Wunde

Ob es Zusammenhänge zwischen Umsatzeinbrüchen und Kommunikationsbrüchen gibt, darüber streiten Wirtschaftswissen- und Betriebswirtschaftler trefflich. Fakt ist: Seit 06.01.2014 – also dem offiziellen Baubeginn – ist die Karli signifikant geringer frequentiert. In Ermangelung differenzierter Informationspolitik hat die “Vollsperrungs-Drohung” offensichtlich ganze Arbeit geleistet und potentielle Gäste und Besucher in fast tragischer Weise konditioniert.

Die IG hat die Stadt zwischenzeitlich auf den leidigen Umstand hingewiesen und entwickelt nunmehr Strategien für öffentlichkeitswirksame und wahrnehmungseffiziente Visualisierung dessen, was not tut: Die Leipziger und Stadtbesucher zum Besuch der Karli einzuladen.

Holm Retsch von der DEHOGA hat dazu dem Leipzig Fernsehen Rede und Antwort gestanden. Seht und hört selbst:

http://www.youtube.com/watch?v=MJONBxTKcDc

Wie immer grüßt

Eure IG

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Eine Antwort auf IG KARLI NEWS #8

  1. anne sagt:

    liebe autoren,

    grundsätzlich finde ich das ansinnen der ig karli nachvollziehbar. es ist aber nicht gänzlich von der hand zu weisen, dass diese ig einen guten anteil an der panikmache rund um die baumaßnahmen mitgestaltet hat. beispielsweise in form des sensenmannes in eurem header, der regelrecht apokalyptischen verbreitung der drohung, dass die karli ‘stirbt’, wenn die baustelle kommt, nicht zu vergessen dieser absatz in eurem info-text: “Beim Arzt parken? Vorm Rechtsanwalt, beim Friseur oder am Kinderklamottenladen? Nicht möglich. Den Buggy zum Café schieben, die Brille zum Optiker bringen, Konzertkarten holen am Peterssteinweg? Nicht möglich. 24 Monate lang. Die Nabelschnur zur Innenstadt würde durchtrennt, die Südmeile tot gelegt.” – vieles davon stimmt einfach nicht.

    ich arbeite in einem geschäft auf einem der betroffenen karli-abschnitte. es gibt ein paar einschränkungen (man kann keine produktwagen vor die tür stellen, es gibt krach und bisschen dreck, etc.). finanzielle einbußen gab es bisher allerdings kaum, die wegfallende flanierkundschaft wird durch die treuen stammkunden fast komplett aufgefangen.

    ich habe mich mit mehren leuten unterhalten, privat wie im laden, die aufgrund des oben zitierten textes auf eurer homepage dachten, dass die straße unpassierbar sei und die geschäfte geschlossen hätten oder gar nicht erreichbar seien.

    liebe grüße
    anne

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