IG_KARLI_NEWS_#14

Der LVZ-Beitrag vom 21.11.2014

LVZ_Karli_21_11_2014_combo

Der Stadt-Beitrag vom 21.11.2014

Zur Diskussion über die KARLI

Datum: KarliBauen

Der Umbau der Karl-Liebknecht-Straße sorgt – knapp ein Jahr nach Baubeginn – bei einigen Wirten entlang der Straße für Diskussion. Angeblich sei ihnen nicht klar gewesen, was der Umbau für ihre Freisitze bedeutet. Für die Bauherren Stadt, Verkehrsbetriebe (LVB) und Wasserwerke (KWL) ist diese Kritik nicht nachvollziehbar. Entlang der KARLI wird das gebaut, was der Stadtrat beschlossen hat.

Dem Beschluss war eine umfängliche und beispielhafte Bürgerbeteiligung vorangegangen, in die die Anlieger, und damit auch die Wirte, eng eingebunden waren. So hat es in der Planungsphase 2012 allein vier bauabschnittsweise Gesprächsrunden nur für Handel, Gastronomie und Gewerbe gegeben. Der Vorwurf einiger Gastwirte, man habe das alles nicht gewusst, verfängt also nicht.

Die Debatte wird vielleicht klarer wenn man sich vor Augen hält, worum es bei Freisitzen geht. Es geht um öffentliche Flächen, in der Regel um Fußwege. Und diese Flächen sind in erster Linie auch für Fußgänger gedacht, für Ältere, für Mütter und Väter mit Kindern, auch für Menschen, die zum Beispiel auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Die Nutzung eines Fußweges als Freisitz für Gastronomen ist eine nach den Bedingungen der Sondernutzungssatzung zu genehmigende Ausnahme, nicht die Regel. Auch der Gehweg vor einer Kneipe oder einem Restaurant bleibt grundsätzlich öffentliche Verkehrsfläche, auf der zuerst eine freie Mindestbreite für Fußgänger zu gewährleisten ist und auch Fahrradbügel ihren Platz finden. Radfahrer sind immerhin eine der wichtigsten Zielgruppen auch der Gastwirte.

Ziel des Umbaus der KARLI war und ist es, allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt künftig eine attraktive Straße bieten zu können. Dazu mussten und müssen die Interessen der verschiedenen Nutzer unter einen Hut gebracht werden. Die KARLI ist eine der lebendigsten Straßen Leipzigs, mit Einzelhandel, mit Modegeschäften, mit Lebensmittelhändlern, mit Imbissläden und auch mit Restaurants und Kneipen. Die Straße wird gleichermaßen von Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern genutzt. Beim Umbau der KARLI gilt es, die Interessen all dieser Gruppen auszugleichen. Aus Sicht der Stadt ist dies mit dem Ratsbeschluss zum Umbau der Straße gelungen und auch die Gastronomie wird weiterhin angemessene Freisitzmöglichkeiten erhalten.

siehe auch:

http://www.leipzig.de/news/news/zur-diskussion-ueber-die-karli/

 

Der IG-Beitrag vom 21.11.2014

zeigt beispielhaft die geplante Situation zwischen Shakespeare-/Braustr. und Niederkirchner Str.

Gesamtlageplan

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>